, Lieb Christoph

Aarberg 3: Hochspannung in Solothurn

In jeder Runde mindestens 1 Fünfsätzer - Spätes Ende - Duschen im Dunkeln

In Solothurn hofften wir auf einen Sieg, doch erlitten unsere Hoffnungen schon vor Spielbeginn einen Dämpfer, denn Solothurn 4's neue Geheimwaffe war da: Grégory Deschamps, Franzose, nur franszösisch und Emglisch sprechend, frisch zugezogen und von Solothurn als B11 klassiert. Und eine grosse "Konkurrenz" für Rögu: Denn bisher war Rögu der einzige Spieler , den ich kenne, der die Noppen auf der Vorhand spielt und den "normalen" Balg auf der Rückhand. Nun nicht mehr, wobei Grégory den Schläger manchmal dreht. Zudem spielten Christoph Stoos C8 und Sandro Lepore C7.

In der ersten Runde musste sich Serge von Sandro relativ klar schlagen lassen, auch Jülu musste sich nach zwei knappen Sätzen doch klar in 4 Sätzen Grégory geschlagen geben. Also hatte CHristoph einen 5-Sätzer gegen Christoph. Das ging lange, denn Christoph verteidigte hervorragend und brachte fast alles zurück - eine Wand. Doch leider wollte es nicht wirklich und unser Christoph musste sich im fünften doch  geschlagen geben. 0:3 - ein optimaler Start sieht anders aus.

Serge konnte gegen Grégory den ersten Satz gewinnen und das Spiel ausgeglichen gestalten, musste aber doch nach vier Sätzen als Verlierer von der Platte. Christoph hatte gegen Sandro einen schwere Stand und musste sich ebenfalls in vier Sätzen geschlagen geben. Bleibt noch Julian und der spielte gegen Christoph einen 5-Sätzer, wobei ihm endlich der erste Sieg für Aarberg gelang. 1:5 - nur eine langsame Steigerung.

Ein Sieg im Doppel wäre also gut. Dabei spielte Grégory mit Hans-Peter Koller. In der einen Konstellation konnten Jülu und Christoph klar dominieren, in der anderen verloren wir jedoch zweimal knapp. Also waren wir zuversichtlich für den fünften Satz. Aber in unserer guten Konstellation führten wir erstmals nicht 5:0, sondern nur 5:3 und schon bei 6:6 war der Gleichstand erreicht. Und so mussten wir doch unseren Gegnern gratulieren.

In der letzten Runde konnte Serge nichts ausrichten gegen Christoph. Julian konnte gegen Sandro die ersten 2 Sätze gewinnen, gab aber die nächsten zwei ab, um in den fünften Satz zu kommen, den er dann mit 12:10 für sich entscheiden konnte. Christoph konnte den ersten Satz gegen Grégory gewinnen, verlor den zweiten knapp und war im Dritten chancenlos, da Grégory nun wusste, wie er spielen muss. Deshalb änderte Christoph sein Spiel und spielte von nun an konsequent auf die Vorhand (Noppen) anstatt auf die Rückhand, wo er abgeschossen wurde. So gelang Christoph doch noch ein Sieg dank taktischem Geschick. Damit konnten wir immerhin einen Punkt aus Solothurn mit nach Hause nehmen.

Solothurn 4 - Aarberg 3  7:3

Jülu 2, Serge 0, Christoph 1